Geschichte und Ziele des Ju-Jutsu

Urkundenverleihung nach der Kyu-Prüfung 06/2011
Urkundenverleihung nach der Kyu-Prüfung 06/2011

Ju-Jutsu wird bei den SSF Bonn seit über 20 Jahren erfolgreich angeboten und betrieben. Vom Ursprung her war Ju-Jutsu eine Sektion im Deutschen Judo-Bund. Demgemäß wurde es bei den SSF zu Beginn in der Judoabteilung des Vereins angeboten.

Aufgrund des wachsenden Erfolges und der damit verbundenen stetig wachsenden Teilnehmerzahl hat sich Ju-Jutsu 1991 aus dem Deutschen Judo-Bund ausgegliedert und mit dem Deutschen Ju-Jutsu einen eigenen Bundesverband geschaffen. Daher war es nur folgerichtig, diese Trennung auch bei den SSF zu vollziehen. Im Jahre 1996 wurde aus der Ju-Jutsu-Sparte eine selbständige Abteilung, mit allen Rechten und Pflichten.

Sportlich geprägt wurde das Ju-Jutsu bei den SSF im Wesentlichen durch die Trainer. Angefangen hat es mit Erich Hentschel, der seine Wurzeln im Judo hatte, gefolgt von Wolfgang Fischer. Als letzterer sich 1989 vom Ju-Jutsu zurückzog, wurde das Training von Jürgen Zimmer (damals 2. Kyu) übernommen. Am 01.09.1989 ist als neuer Trainer Udo Seidl (damals 2. Dan) zur Verstärkung hinzugekommen. Udo und Jürgen teilten sich das Training zunächst auf. Jürgen erreichte später den 1. Dan, musste den Sport dann aber aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Udo übernahm dann das gesamte Ju-Jutsu-Training bei den SSF.

Während Udo im Laufe der Zeit den 5. Dan erreichte, brachte das anspruchsvolle Training (neben vielen Kyugraduierungen) auch erstmals in der Geschichte des Ju-Jutsus bei den SSF Danträger aus eigenen Reihen hervor.

Bis heute sind dies:

  • Alexander Baez, 1. Dan
  • Wilhelm Kaesberg, 1. Dan
  • Claudia May, 1. Dan
  • Daniel Schmitz, 1. Dan
  • Jürgen Zimmer, 1. Dan
  • Miron Fiola, 2. Dan
  • Gabriele Krings, 2. Dan
  • Josef Müller, 2. Dan
  • Awni Oweis, 2. Dan

Ziele der Ju-Jutsu-Abteilung

Ansatz zur großen Außensichel
Ansatz zur großen Außensichel
  • Eine ausgewogene, aber effektive Selbstverteidigung zu lehren, bei der die Verhältnismäßigkeit im Vordergrund steht.
  • Die Fitness der Mitglieder durch gezielte Dehnungs-, Kraft- und Konditionseinheiten zu steigern.
  • Die kombinatorische Motorik und die damit verbundene Körperbeherrschung zu fördern.
  • In regelmäßigen Abständen Prüfungen durchzuführen.
  • Frauenselbstverteidigungslehrgänge auszurichten.
  • Ein anspruchsvolles Kampftraining anzubieten und vielversprechende Talente zu Meisterschaften zu führen.